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-Schwangerschaftswehen- Schmerzhafte oder schmerzlose, nicht zur Eröffnung des Muttermundes führende Uteruskontraktionen (Wehen) während der Schwangerschaft. -Vorzeitige Wehen- Unregelmäßige, unrhythmische Eröffnungswehen vor dem Geburtstermin bzw. vor Erreichung der biologischen Reife. -Senk (ungs) wehen oder Stellwehen- Leicht schmerzhafte Kontraktionen der Gebärmuttermuskulatur am Ende des neunten Schwangerschaftsmonats, die das Kind in den Beckeneingang "senken" oder "einstellen". -Vorwehen- Uteruskontraktionen am Ende der Schwangerschaft, ohne charakteristischen Rhythmus und Schmerz, die die Geburtswege nicht erweitern, sondern die Frucht "einstellen"; während der Vorwehen sinkt das Baby tief ins Becken. -Eröffnungswehen- Rhythmische Wehen in der Eröffnungsphase der Geburt, die zur Eröffnung des Muttermundes führen. Dauer der Einzelwehe ca. 25 bis 60 Sekunden; Frequenz zu Beginn der Eröffnungsperiode zwei bis drei Wehen alle 30 Minuten, gegen Ende der Eröffnungsphase alle zwei Minuten. -Geburts- oder Presswehen- Von der Bauchpresse unterstützte Wehen in der Austreibungsphase. Bewirken Herauspressen des Kopfes. Einsatz möglichst erst bei völlig eröffnetem Muttermund und Stand des kindlichen Kopfes auf dem Beckenboden; Frequenz zu Beginn der Austreibungsphase alle zehn Minuten, später alle zwei Minuten mit Verkürzung der Wehenpausen. -Nachgeburtswehen- Rhythmische Kontraktionen der Uterusmuskulatur nach der Geburt des Kindes, alle zwei bis drei Minuten in der Nachgeburtsphase, bewirken Lösung und Austreibung der Plazenta. -Nachwehen- Wehen im Wochenbett, die zur allmählichen Rückbildung des Uterus beitragen. Das Stillen des Neugeborenen führt auf hormonellen Wege zu verstärkten Nachwehen und damit zur schnellen Uterusrückbildung. Medikamentös kann die Wehentätigkeit durch Wehenfördernde Mittel (wie zum Beispiel Prostaglandin oder Oxytocin) verstärkt werden. Sie werden besonders zur Geburtseinleitung oder bei Wehenschwäche eingesetzt. Es gibt auch Medikamente, die die Wehentätigkeit hemmen. Sie werden meist bei einer drohenden Fehl- oder Frühgeburt eingesetzt.
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